Heute wird mein Lebenswerk 3.333 Tage alt. Diesen Schnapszahltag nutze ich, um erneut mein Glück zu versuchen. Voran ging diesem Akt eine kleine Recherche. Schließlich kann man nicht jedem zufällig ausgewählten Verleger irgendetwas von seinem Werk schicken. Peinlich genau sollte man deren Kriterien einhalten.
So ist es kontraproduktiv, einem Kochbuchverlag ein belletristisches Werk über den Kampf von Gut gegen Böse zu schicken, insofern hier nicht Salz und Pfeffer im Kampf um das beste Dressing gemeint sind. Auch der Sache nicht dienlich: Einem Verlag ein Exposé zu schicken, obwohl dieser auf seiner Internetpräsentation angibt, derzeit alle finanziellen Mittel ausgeschöpft zu haben, keine Autoren zu suchen oder mit seinen Hausautoren zufrieden zu sein.
Daher stieß ich auf die Random House Verlagsgruppe in München. Genauer gesagt auf die Verlage Heyne, Goldmann und Blanvalet. Ich kann mich erinnern, auch einmal den Hamburger Carlsen Verlag in Erwägung gezogen (und angeschrieben) zu haben, doch passt mein Werk nicht (mehr) in deren Portfolio.
Gewünscht wurde laut der Internetseite der Random House Gruppe entweder ein Exposé oder repräsentatives Kapitel in Papierform. Ich entschied mich für das Zweite und somit Kapitel V »Feuersglut« des ersten Fragmentes. Dass dieses Buch der erste Part einer Oktalogie ist, erwähne ich nicht. Vielleicht ist es besser, die Lektoren nicht mit zu viel Informationen vollzutexten.
Und da Bilder (frecherweise!) mehr als tausend Worte sagen, gibt es eine kleine Galerie mit dem Anschreiben selbst und dem entstandenen Schriftverkehr.






